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| Home > Allgemeine Informationen > Wellis im Sommer auf den Balkon stellen | |||
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Viele Vogelhalter nennen einen Balkon ihr Eigen, manche haben sogar eine Terrasse oder einen weitläufigen Garten. Wir Menschen halten uns im Sommer gern im Freien auf, und so kommt bei manchem Tierbesitzer der Wunsch auf, diese schöne Erfahrung auch seinen normalerweise nur im Haus gehaltenen Ziervögeln zu gönnen. Dies ist eine sehr gute Idee, allerdings sollten einige Regeln beachtet werden, damit die Tiere vom Aufenthalt an der frischen Luft wirklich profitieren.
Was ist so gut daran, Vögel nach draußen zu lassen?
Auch die direkte Sonnenstrahlung ist gut für Ziervögel. Viele Arten brauchen direktes Sonnenlicht, um eine gesunde Haut und ein kräftiges Gefieder zu entwickeln. Etliche Arten benötigen zudem die UV-Strahlung der Sonne, um bestimmte Vitamine in ihrem Körper zu bilden. Ständig im Haus gehaltene Vögel sind deshalb im Nachteil, weil UV-Strahlen Fenster praktisch nicht durchdringen. Deshalb sollten bei der ausschließlichen Haltung im Haus spezielle Vogellampen mit UV-Anteil verwendet werden.
Die Temperatur muss stimmen
Der richtige Käfig- oder Volierenstandort
Achten Sie unbedingt darauf, dass keine Katzen oder andere Säugetiere, die Vögel jagen und fressen, Zugang zum Käfig oder zur Voliere haben. Einen am Gitter hängenden Wellensittich zieht so mancher Fressfeind problemlos mit den Krallen zu sich - diese meist tödliche Erfahrung möchten Sie Ihren Vögeln sicher ersparen. Wer in einer ländlichen Gegend wohnt, in dessen näherer Umgebung leben sicher viele Greif- und Rabenvögel. Diese Tiere bereiten Wellensittichen und anderen Ziervögeln häufig große Angst. Aus diesem Grund sollte bei der Wahl des Standortes für den Käfig oder die Voliere im Freien darauf geachtet werden, dass die Ziervögel nicht "auf dem Präsentierteller" stehen und somit ständig Greif- und Rabenvögel am Himmel sehen können. Ein paar Äste eines belaubten Baumes über dem Käfig wirken Wunder! Aber: Ganz wird sich wohl nicht vermeiden lassen, dass die Ziervögel im Freien gelegentlich einen Fressfeind erblicken. Doch ein kleiner Schreck hin und wieder schadet gesunden Ziervögeln in aller Regel nicht. Allerdings sollte es nicht ständig passieren, weil sich die Vögel ansonsten bald sehr unwohl fühlen und ihre Gesundheit unter dem Dauerstress leidet.
Käfig und Voliere unbedingt ausbruchsicher gestalten
Von seitlich in den Käfig oder die Voliere eingehängten Futternäpfen geht eine große Gefahr aus. Sie werden meist durch Kunststoffklemmen von außen gehalten, die mit der Zeit locker werden oder die sich lösen können, wenn ein Vogel von innen kräftig dagegen schlägt. Dies kann geschehen, wenn ein Tier plötzlich in Panik gerät und umherflattert, weil es beispielsweise einen Greifvogel am Himmel gesehen hat. Fällt der Napf herunter, ist eine Öffnung vorhanden, durch die ein Entfliegen möglich ist. Verwenden Sie lieber Näpfe, die Sie im Inneren des Käfigs am Gitter befestigen, und verschließen Sie die seitlichen Öffnungen gut. Auch in geöffnete Käfigtürchen eingehängte Badewannen sind alles andere als sicher. Sie können von einem panisch flatternden Vogel ebenso leicht heruntergeworfen werden wie von einem Menschen, der am Käfig entlang geht und versehentlich hängen bleibt. Durch die frei werdende Öffnung können Ziervögel dann rasch ins Freie entkommen. Verwenden Sie zur Sicherheit draußen keine solchen Badewannen zum Einhängen in den Käfig.
Vögel im Sommer dauerhaft draußen halten?
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