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Home > Vögel mit Handicap > Fehlende Gliedmaßen: Bein-Amputation | |||
Wie bei manchen Menschen ist es auch bei
dem einen oder anderen Vogel erforderlich, dass ein Körperteil amputiert
werden muss, beispielsweise um das Leben des Tieres zu retten. Mitunter ist eine Blutvergiftung dafür verantwortlich, dass ein entzündetes oder abgestorbenes Bein abgenommen werden muss, damit sich die Infektion nicht auf den gesamten Körper ausbreitet. Quetschungen oder offene Brüche sowie ausgekugelte Hüftgelenke oder Bänderrisse, die infolge schwerer Unfälle auftreten, können eine Amputation in bestimmten Situationen ebenfalls unumgänglich werden lassen. Die Schwere und der Ort der Verletzung oder Entzündung sind entscheidend dafür, wo der Schnitt gesetzt wird und ob beispielsweise nur Zehen amputiert werden müssen oder gleich der gesamte Fuß.
Übrig bleibt dann einmehr oder minder langer Beinstumpf, wie er auf dem Foto oben rechts zu sehen ist.
Diesem Kapitel von Birds Online sind drei Fallbeschreibungen angegliedert, die über Wellensittiche berichten, denen aus unterschiedlichen Gründen Gliedmaßen amputiert werden mussten. Die Schilderungen der Martyrien von Flöhchen und Fly zeugen vor allem vom unvorstellbaren Leid, das Vögeln unter schlechten, nicht artgerechten Haltungsbedingungen widerfahren kann. Sie zeigen jedoch auch, wie gut die Sittiche sich mit ihrem harten Schicksal und ihrer Behinderung arrangieren können. Das gilt zum Glück ebenso für das tapfere Männchen Berti, dessen Geschichte hier nachzulesen ist.
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