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Home > Vögel mit Handicap > Einrichtungstipps: Gepolsterte Stangen | |||
Leidet ein Vogel beispielsweise an einem
Hüftschaden
oder wurde ihm ein Bein (teilweise) amputiert,
dienen gepolsterte Sitzstangen zur Entlastung des gesunden Beines. Im Falle einer Amputation
findet der betroffene Vogel sogar mit dem Stumpf ein wenig Halt auf einer dick gepolsterten
Sitzstange. Solche Polsterungen vermeiden unter anderem die Bildung schlecht heilender
und schmerzhafter
Sohlen- oder
Liegegeschwüre.
Herstellen lassen sich Polster für Sitzstangen unter anderem
aus Schaumstoff. Das regelmäßige Wechseln oder Reinigen des Polstermaterials
ist sehr wichtig, denn Vögel koten solche Sitzstangenpolster genauso voll
wie alle anderen, nicht gepolsterten Sitzstangen.
Wer keinen Schaumstoff zur Hand hat, kann Sitzstangen auch auf andere Weise polstern. Zunächst umwickelt man die Stange mehrfach mit einer weichen, breiten Mullbinde. Weil dieses Material Fäden zieht, sobald die Vögel mit ihren Krallen darin hängen bleiben, muss ein weiterer Schutz angebracht werden. Sehr gut bewährt hat sich Mikrofaserstoff. Man kann in Drogeriemärkten Putztücher aus diesem Material kaufen, sie lassen sich mit Hilfe einer Schere passend zurecht schneiden. Mit Klebeband kann man die beiden Enden an der Unterseite der Stange fixieren. Vor der Benutzung sollte man Mikrofasertücher jedoch einmal gründlich auswaschen (am besten in der Waschmaschine), um eventuell vorhandene Chemikalienreste zu entfernen. Eine weitere Methode ist diese: Zunächst umwickelt man die Stange mit Schaumstoff oder mehreren Lagen Mullbinde. Dann wickelt man eine selbst-fixierende Binde (Tape) um die gepolsterte Stange. Am Tape-Material bleiben Vögel normalerweise nicht mit den Krallen hängen. Wenn man es straff genug fixiert, hält es sehr gut.
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