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Gelbe und weiße Lacewings stellen prinzipiell dieselbe Farbmutation dar. Lediglich in
der Zugehörigkeit zur Grün-
beziehungsweise Blaureihe liegt ihr Unterschied
begründet. Die Gefiederzeichnung ist bei beiden Farbvarianten an den
Flügeln sowie im Nacken und am Kopf gleich. Lacewings
bilden steng genommen keinen eigenen Farbschlag im eigentlichen
Sinne, es handelt sich bei dieser Erscheinungsform der Wellensittiche
um eine so genannte Doppelmutation. Das heißt, diese Vögel
tragen in ihren Genen gleichzeitig Eigenschaften der
Inos und der
Zimter.
Lacewings können sowohl als Normalvögel (siehe Foto oben) als auch als Opalin-Sittiche (siehe Foto unten) vorkommen. Die Intensität der Zeichnung sollte in beiden Fällen in etwa gleich sein, lediglich die Anordnung der Zeichnung ist bei den beiden Varianten leicht unterschiedlich. Beide Abbildungen auf dieser Seite zeigen Lacewings aus der Blaureihe, weshalb die Grundfärbung der Tiere weiß mit einem leichten blauen Anflug ist.
Wörtlich übersetzt heißt Lacewing "Spitzenflügel", was auf die zarte, fast schon geisterhafte Zeichnung dieses Farbschlages hindeutet, die an fein geklöppelte Spitze erinnert.
Haben Sie Fragen zu den Farbschlägen Ihrer Vögel?
Dann wenden Sie sich doch einfach an die vielen Experten im Forum des
Vereins der Wellensittichfreunde Deutschlands (VWFD) |
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