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Das augenfälligste Merkmal der Zimter ist ihr braunes Wellenmuster.
Anders als bei Normalvögeln ist bei ihnen
die schwarze Wellenzeichnung aufgehellt, wodurch sie bräunlich
erscheint und an die Farbe von Zimt erinnert. Dieser Sachverhalt brachte
dem optisch ansprechenden Farbschlag seinen Namen ein. Bei Zimtern ist die
Verteilung von Wellenmuster und Körperfarbe identisch mit derjenigen bei
Normalvögeln.
Je nachdem, zu welcher Farbreihe Zimter gehören, ist ihr Gesicht rein gelb oder rein weiß gefärbt. Im Gesicht sitzen bei ihnen wie bei den Normalvögeln sechs runde Kehltupfen, die jedoch nicht schwarz, sondern ebenfalls zimtfarben sind (siehe vergleichende Abbildung unten). Braun sind auch die Schwungfedern der Zimter.
Frisch geschlüpfte Jungtiere haben in den ersten Tagen rötliche Augen, die mit der Zeit nachdunkeln, bis sie dunkelbraun sind. Die rötliche Augenfarbe der Küken führt man darauf zurück, dass bei Zimtern nicht nur im Gefieder weniger Pigmente vorhanden sind als bei Normalvögeln, sondern auch in den Augen. Zimter können in unterschiedlichen Kombinationen mit anderen Farbschlägen auftreten. Sehr reizvoll sind Zimt-Schecken. Die Zimtopaline bilden einen eigenen Farbschlag, der in dieser Rubrik ebenfalls vorgestellt wird.
Die linke Feder stammt von einem Zimter. Der Kehltupfen ist deutlich heller als der auf der rechten Feder, die zu einem Normalvogel gehört.
Haben Sie Fragen zu den Farbschlägen Ihrer Vögel?
Dann wenden Sie sich doch einfach an die vielen Experten im Forum des
Vereins der Wellensittichfreunde Deutschlands (VWFD) |
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