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Achtung: Das Lesen dieses Birds-Online-Kapitels sollte niemals den Gang zum Tierarzt ersetzen!

An PFBD erkrankter WellensittichGroßflächiger Gefiederverlust kommt bei Wellensittichen und anderen Vögeln während einer normal verlaufenden Mauser für gewöhnlich nicht vor. Weist ein Vogel größere Lücken im Gefieder oder gar kahle Stellen an seinem Körper auf und sind diese nicht innerhalb weniger Tage oder maximal Wochen mit neuen Federn bedeckt, ist bedauerlicherweise davon auszugehen, dass eine gravierende Gefiederstörung vorliegt. Für solche das Federkleid betreffende Gesundheitsstörungen kommen verschiedene Ursachen in Betracht, zum Beispiel das Federrupfen. Bei einigen Vogelarten, darunter auch bei Wellensittichen, tritt ferner recht häufig eine Virusinfektion namens "PBFD" in Erscheinung, die für massive Gefiederstörungen und einige weitere Gesundheitsprobleme verantwortlich ist.

Hinter der Abkürzung PBFD verbirgt sich eine Erkrankung mit dem englischen Namen "Psittacine Beak and Feather Disease" (Psittacine Circovirus Disease); im Deutschen wird sie auch "Schnabel- und Federkrankheit der Papageien" genannt. Diese durch ein Circovirus hervorgerufene Infektionskrankheit kommt hauptsächlich bei Großpapageien und Kakadus (inklusive der Nymphensittiche) sowie bei Wellensittichen und einigen anderen kleinen Sitticharten vor. Infektionsfälle sind aus aller Welt bekannt und die Krankheit tritt bei einigen Ziervogelarten relativ häufig auf. Sogar bei wild lebenden Kakadus hat man die Krankheit in Australien beobachtet.

Symptome
An PBFD erkrankter AltvogelDie Symptome der Krankheit PBFD sind nicht eindeutig, sondern äußerst vielfältig. Ein typisches Krankheitsbild existiert demnach nicht. Grundsätzlich gilt jedoch, dass eine Infektion mit Circoviren nach dem Ausbruch der Krankheit in den meisten Fällen mehr oder minder stark ausgeprägte Wachstumsstörungen der Federn hervorruft, die mit der Zeit immer deutlicher sichtbar sind. Zunächst äußert sich die Erkrankung in vielen Fällen darin, dass die Federn verdreht oder "schief" nachwachsen und später meist symmetrisch, also auf beiden Körperseiten nach und nach ausfallen. Bei manchen Vogelarten ändert sich darüber hinaus die Farbe der Federn.

Schwer geschädigter SchnabelBei vielen betroffenen Vögeln verändert auch die Beschaffenheit des Schnabelhorns, siehe Foto rechts. Meist ist dies vor allem am Oberschnabel sichtbar, doch auch der Unterschnabel weist häufig strukturelle Veränderungen auf. Typisch für PBFD ist bei Wellensittichen, dass sich das Schnabelhorn verfärbt. Es wird bei Wellensittichen oft gräulich oder dunkel, außerdem wird es porös und brüchig. Manche Vögel leiden unter Rissen und Kerben im Oberschnabel, die meist von den Seiten ausgehen. Bei anderen Vögeln splittert das Schnabelhorn sehr leicht ab. Zudem kann es zu einem verstärkten Wachstum kommen, bei dem der Schnabel nicht mehr seine ursprüngliche Form hat, sondern sehr klobig wirkt. Seltener ist das Krallenhorn von der Krankheit betroffen, aber auch hier kann es zu Wachstumsstörungen und Deformationen sowie Veränderungen in der Beschaffenheit kommen.

Die zuvor genannten Symptome sind die sichtbaren Auswirkungen der Erkrankung. Unsichtbar für das menschliche Auge bleibt die Schwächung des Immunsystems, die eine sehr große Gefahr für die erkrankten Vögel darstellt. Dadurch erleiden PBFD-Patienten sehr viel häufiger Infektionskrankheiten als gesunde Artgenossen. Bei Vögeln, die viele Federn verloren haben, kommen außerdem Hauterkrankungen hinzu, denn die empfindliche Haut wird bei ihnen nicht mehr durch das normalerweise vorhandene Federkleid geschützt und trocknet deshalb leicht aus.

Verlauf der Krankheit
Dieser Wellensittich leidet an PBFDMan unterscheidet grob vereinfacht formuliert zwischen akuten und chronischen Verläufen. Der Übergang zwischen diesen beiden Formen ist fließend und es finden sich deshalb viele unterschiedliche Verlaufsformen. Man kann jedoch sagen, dass Altvögel, die an PBFD erkranken, meist chronische Verläufe zeigen, also eine schleichende Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Hierbei verschlechtert sich der Gefiederzustand infizierter Tiere stetig mit jeder Mauser, bis das Gefieder nach einigen Mauserzyklen sehr stark ausgedünnt ist. Weil häufig der Kopf kahl wird, kann man in solchen Fällen das Federrupfen als Ursache ausschließen, denn kein Vogel kann sich selbst Federn am Kopf ausreißen.

Darüber hinaus wächst der Schnabel in den meisten Fällen überdurchschnittlich schnell und zudem oft schief oder missgestaltet, was für den Laien ein relativ leicht erkennbares Merkmal der Krankheit PBFD ist, jedoch auch auf andere Ursachen wie zum Beispiel einen Leberschaden zurückzuführen sein kann. Tritt ein abnormer Schnabelwuchs jedoch in Kombination mit schweren Gefiederstörungen auf, hat man es meist mit PBFD zu tun.

Staphylokokken-Infektion mit EiterblasenIst die Erkrankung weit fortgeschritten, sind viele betroffene Vögel weitestgehend oder vollständig nackt. Auf der unbefiederten Haut bilden sich bei vielen infizierten Vögeln nach einiger Zeit weiße, schorfige Beläge. Hierbei handelt es sich um Entzündungsherde, da die nackte Haut äußerst empfindlich ist und durch kleinste Verletzungen Bakterien wie Staphylokokken in sie eindringen können. Außerdem entstehen vergleichsweise oft sogenannte Federbalgzysten, siehe Abbildung rechts. Übermäßig lange Krallen sind in diesem Stadium der Krankheit keine Seltenheit. Nach dem Ausbruch führt PBFD bei Alttieren in den meisten Fällen nach ein bis maximal zwei Jahren zum Tod. Es sind allerdings auch Fälle bekannt, in denen Vögel bis zu fünf Jahre und mehr mit der Krankheit gelebt haben. Die Überlebensdauer hängt maßgeblich davon ab, wie effizient das Immunsystem des erkrankten Vogels noch arbeitet. Deshalb ist es immer sinnvoll, einen an PBFD leidenden Vogel mit Präparaten und/oder Medikamenten zu behandeln, die das körpereigene Abwehrsystem unterstützen. Welche Wirkstoffe im konkreten Fall eingesetzt werden sollten, ist im Einzelfall mit einem vogelkundigen Tierarzt und/oder Tierheilpraktiker abzuklären.

Achtung:
Viele Vögel, die nur noch wenige Federn an ihrem Körper tragen, neigen zu Erkrankungen und Veränderungen der Bürzeldrüse, weil sie das Gefiederfett nicht mehr in ausreichendem Maße für die Federpflege entnehmen. Halter sollten deshalb besonders auf mögliche Veränderungen dieser Körperregion achten.

Anders stellt sich der akute Verlauf von PBFD dar, den meist Jungtiere zeigen. Sie sterben in aller Regel sehr rasch, da die starken Gefiederwachstumsstörungen bei ihnen mit einer allgemeinen Immunschwäche, Durchfall, Erbrechen und Abgeschlagenheit einhergehen. Unter Jungtieren sind in diesem konkreten Zusammenhang Küken beziehungsweise Nestlinge zu verstehen, die sich noch im Wachstum befinden. Infizieren sie sich mit Circoviren, indem sie sich beispielsweise bei ihren Eltern anstecken, beträgt die Inkubationszeit der Krankheit bei ihnen meist nur wenige Tage bis etwa zwei Wochen. Der Tod tritt nach dem Ausbruch der Erkrankung in aller Regel sehr schnell ein, weil Jungtiere im Wachstum ausgesprochen empfindlich auf die Circoviren reagieren.

Neben den genannten Formen existiert eine dritte Variante, die keine echte Verlaufsform im eigentlichen Wortsinne darstellt. Es ist möglich, dass ein Vogel Träger des Virus ist, ohne selbst daran zu erkranken. Somit kann dieses äußerlich unauffällige und kerngesund wirkende Tier die Krankheit auf Artgenossen übertragen, ohne selbst jemals krank zu werden und Symptome zu zeigen. Dies macht PBFD zu einer besonders tückischen Krankheit, denn sie ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen, wenn ein Vogel lediglich Träger der Viren ist, ohne erkrankt zu sein. Lediglich eine Laboruntersuchung kann klären, ob ein Vogel Virenträger ist oder nicht, siehe weiter unten.

Übertragungswege
An PBFD erkrankter WellensittichInfizierte Vögel scheiden die Viren über ihren Kot aus. Ihr Gefiederstaub sowie ihr Kropfinhalt sind ebenfalls infektiös. Meist stecken sich Jungtiere bereits im Nest bei ihren Eltern an, die die Viren in sich tragen und eventuell selbst (noch) keine Symptome zeigen. Altvögel können sich ebenfalls durch das Einatmen virushaltiger Stäube oder durch den Kontakt mit virenhaltigem Kot oder Kropfinhalt anstecken.

Im Fall einer Ansteckung ist die Inkubationszeit, also diejenige Zeit, bis die Krankheit ausbricht, vom Alter des Vogels abhängig. Nestlinge erkranken meist nach wenigen Tagen. Dagegen kann es bei Altvögeln mehrere Monate, bis sich bei ihnen erste Symptome der Krankheit PBFD zeigen. Laut Fachliteratur wurden ebenfalls einige wenige Fälle beobachtet, bei denen die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit mehrere Jahre betragen hat. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird bei Altvögeln mit etwa zwei Monaten angegeben.

Nachweis der Krankheit
Federn eines an PBFD erkrankten WellensittichsGewissheit darüber, ob ein Vogel an PBFD erkrankt ist oder die auslösenden Circoviren in sich trägt, liefern die Untersuchung einer Blutprobe oder einer frisch gezogenen, im Idealfall bereits veränderten Feder. Diese Proben werden in ein klinisches Labor geschickt und dort analysiert. Für den Halter heißt das in einem Verdachtsfall: Ein potenziell infiziertes Tier wird zu einem Tierarzt gebracht, der Blut- und/oder Federproben entnimmt und diese an das Labor schickt. Auch neue Vögel, die in einen Vogelschwarm ziehen sollen, sollten am besten vorab auf PBFD untersucht werden. Normalerweise dauert es zwischen drei und sieben Tagen, bis das Testergebnis vorliegt.

Problematisch ist hierbei, dass auf die Testergebnisse nicht immer hundertprozentig Verlass ist. Ein Vogel, der negativ getestet worden ist, kann dennoch mit PBFD infiziert sein. Mitunter scheiden infizierte Vögel vorübergehend keine Viren aus, sodass ein Test, der exakt in einer solchen Zeitspanne durchgeführt wird, ein negatives Resultat liefert, obwohl der Vogel Circoviren in sich trägt - man spricht von einem falsch-negativen Befund. Ferner ist es denkbar, dass die ausgerissene Feder nicht genügend genetisches Material getragen hat und der Test dadurch fälschlicherweise negativ ausgefallen ist.

Deshalb sollte man im Zweifelsfall nach drei Monaten erneut einen Test durchführen lassen, wenn man mehr Gewissheit erlangen möchte. Allerdings kann hierbei genau dasselbe Phänomen eintreten. Rein statistisch gesehen, geschieht es selten, dass man zwei falsche Testergebnisse erlangt. Dennoch besteht immer ein gewisses Restrisiko.

Um ein falsch-negatives Ergebnis aufgrund fehlenden genetischen Materials auszuschließen, kann man einen Test in Auftrag geben, der zugleich das Geschlecht des Vogels ermitteln soll. Wenn keine Geschlechtsbestimmung anhand der Federprobe möglich ist, dann ist nicht genug Material vorhanden, mit dessen Hilfe Rückschlüsse auf das Geschlecht möglich sind. Damit ist gleichzeitig der Beweis erbracht, dass nicht genügend Material zum Nachweis von Circoviren vorliegt. Dieser spezielle Test ist zwar teurer als eine reine PBFD-Analyse, aber man kann auf diese Weise falsch-negative Testergebnisse sofort erkennen.

Behandlung
An PBFD erkrankter WellensittichEine Behandlung mit dem Ziel einer Heilung der Erkrankung existiert leider derzeit nicht. Vögel, die an PBFD erkrankt sind oder Circoviren in sich tragen, sollten vom Halter möglichst gesund und ausgewogen ernährt werden und es ist darauf zu achten, dass ihr Immunsystem gestärkt wird. Ihr behandelnder Tierarzt wird Ihnen sicher passende Präparate empfehlen können.

Darüber hinaus sind einige weitere Details zu beachten. Steht die Diagnose PBFD fest, ist es ratsam, infizierte Vögel umgehend aus einem Tierbestand entfernen. Sämtliche Vögel, bei denen der Verdacht besteht, sie könnten sich infiziert haben, sollten ebenfalls sofort aussortiert werden, um die verbleibenden Vögel nicht zu gefährden. Einige Tiermediziner gehen sogar so weit zu sagen, dass der gesamte Bestand, in dem einige nachweislich infizierte Tiere festgestellt worden sind, unter Quarantäne gestellt werden sollte, damit garantiert keine gesunden Vögel mit den Virenträgern in Kontakt kommen können.

Nachdem infizierte Vögel aus einem ansonsten allem Anschein nach gesunden Schwarm entfernt wurden, müssen die Behausung der Vögel (Käfig oder Voliere) und alle Gegenstände, mit denen sie in Berührung gekommen sind, desinfiziert werden. Es ist wichtig, den mit Viren belasteten Gefiederstaub zu entfernen, der an ihnen haften könnte. Welches Desinfektionsmittel im Einzelfall zu verwenden ist, besprechen Sie bitte mit Ihrem Tierarzt. Am besten werden alle Sitzstangen und Spielzeuge ausgetauscht, um die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren.

Zeitlebens müssen im Bedarfsfall die Krallen und Schnäbel der erkrankten Vögel gekürzt werden und dem Auftreten von Sekundärinfektionen ist möglichst vorzubeugen. Auch was diese Details angeht, sollten Halter von PBFD-Vögeln einen fachkundigen Tierarzt kontaktieren.

Seit geraumer Zeit wird in einigen Ländern ein Impfstoff gegen die PBFD auslösenden Circoviren erprobt. In Deutschland ist dieser Impfstoff zurzeit jedoch bedauerlicherweise noch nicht erhältlich.

Keine Einzelhaltung von PBFD-Vögeln
Erkrankte Vögel sollten niemals allein gehalten werden. Leider ist PBFD inzwischen sehr weit verbreitet, sodass es viele infizierte Vögel gibt. Mit ebenfalls infizierten Artgenossen kann man kranke Tiere normalerweise problemlos vergesellschaften. Ist es einem Halter nicht möglich, einen an PBFD erkrankten Vogel mit Artgenossen zu vergesellschaften, sollte das Tier in einen infizierten Bestand geben werden. Über Internetforen lassen sich Halter von PBFD-positiven Vogelschwärmen finden und oft sind diese Tierfreunde bereit, weitere Vögel aufzunehmen. Von einer Einzelhaltung eines infizierten Vogels ist unbedingt abzuraten! Es findet sich erfahrungsgemäß immer ein Platz in einem infizierten Vogelschwarm, wenn man sich die Mühe macht, danach zu suchen.

Ethische Aspekte der Erkrankung
Wenn es um PBFD geht, sollten einige ethische Aspekte berücksichtigt werden. Es gibt einige Experten, die die Ansicht vertreten, infizierte Vögel sollten sofort nach dem Nachweis der Erkrankung getötet werden, damit sie keine anderen Vögel anstecken können. Die Tötung sollte laut Ansicht dieser Experten auch dann erfolgen, wenn es den Tieren noch gut geht, also auch dann, wenn sie selbst (noch) keine Symptome zeigen.

Dieses Vorgehen halten einige andere Menschen für unethisch, weil sie der Ansicht sind, dass PBFD-Vögel untereinander vergesellschaftet werden können und im besten Fall einige Jahre bei guter Lebensqualität weiterleben können. Während dieser Zeit besteht allerdings tatsächlich immer das Risiko, dass sie Viren ausscheiden und diese zum Beispiel in Form von Gefiederstaub, der an der Kleidung der Halter haftet, mit gesunden Vögeln in Berührung kommen. Es kann also unter Umständen geschehen, dass ein Halter von an PBFD erkrankten Vögeln einen anderen Halter mit gesunden Vögeln besucht und diese über den in der Kleidung haftenden Gefiederstaub infiziert. Dieses Risikos sollten sich alle Halter von PBFD-Vögeln bewusst sein und entsprechend umsichtig handeln.

Aus Sicht derjenigen, die die sofortige Tötung infizierter Vögel für sinnvoll halten, ist es ethisch nicht vertretbar, gesunde Vögel einer potenziellen Gefahr auszusetzen, wie sie durch den an der Kleidung haftenden Gefiederstaub hervorgerufen werden kann. Wie man das Ganze auch dreht und wendet - beide Sichtweisen sind zumindest in Teilen nachvollziehbar und jeder Halter, der mit der Diagnose PBFD konfrontiert wird, sollte sich dieses ethischen Dilemmas bewusst sein. Eine Handlungsanweisung oder Empfehlung möchte ich an dieser Stelle nicht aussprechen. Jeder Halter muss selbst entscheiden, welche Entscheidung beziehungsweise Vorgehensweise er vor sich selbst rechtfertigen kann.

Ähnliche Erkrankungen
Zwar sind die mit einer fortschreitenden PBFD-Infektion einhergehenden Gefiederstörungen und Schnabelveränderungen häufig mit einem Blick zu erkennen. Dennoch ist es in aller Regel nicht möglich, einen betroffenen Vogel als an PBFD erkrankt zu identifizieren, denn es treten ähnliche Erkrankungen in Erscheinung:

Vergleich PBDF/Französische Mauser in moderater Form

Vergleich PBDF/Französische Mauser in moderater Form
Links ein PBFD-erkrankter Vogel, rechts ein Vogel mit Französischer Mauser

Vergleich PBDF/Französische Mauser/Gefiederstörung in extremer Form

Vergleich PBDF/Französische Mauser/Hormonstörung in extremer Form
Links ein PBFD-erkrankter Vogel, in der Mitte ein Vogel mit ungewöhnlich stark ausgeprägter Französischer Mauser, rechts ein Vogel mit einer schweren, nicht virusbedingten Gefiederstörung (weder PBFD, noch Französische Mauser)

Fazit: Jeder Vogel, der schwere Gefiederstörungen aufweist, sollte unbedingt von einem fachkundigen Tierarzt untersucht werden, damit von ihm gegebenenfalls Laboruntersuchungen in Auftrag gegeben werden können. Nur so lässt sich Gewissheit über den Gesundheitszustand des jeweiligen Vogels erlangen. Auf Blickdiagnosen sollte sich kein Vogelhalter einlassen!

 
 
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