![]() |
|||
| Home > Vogelgesundheit > Erkrankungen der Haut > Bericht: erfolgreiche Lipom-Operation | |||
|
Erfahrungsbericht von Sabine Schäfer
Sein Übergewicht ist aber geblieben, und es zeigte sich schon bald ein kleines Lipom an seiner Brust. Im Sommer 2007 wog Lupo fast 70 Gramm und das Lipom war nun schon recht groß. Wir setzten Lupo mit drei anderen dicken Wellis auf Diät, und er verlor einige Gramm, das Lipom blieb jedoch. Das Foto unter diesen Zeilen zeigt das Wellensittich-Männchen nach der Diät.
Wir sprachen mit unserer Tierärztin über die Möglichkeiten einer Operation und sie befürwortete einen operativen Eingriff. Bei derart großen Lipomen kommt es leider auch oft vor, dass ein Welli sich das Lipom blutig pickt.
Er durfte bereits am selben Tag wieder nach Hause. Wir haben ihn abends abgeholt, das Foto neben diesen Zeilen zeigt ihn unmittelbar nach seiner Rückkehr in sein Zuhause. Die Ärztin hat silbernen Puder aufgetragen, um die Wunde zu schützen. Zunächst haben wir den Patienten vom Schwarm separiert. Drei Tage lang hat er ein Schmerzmittel bekommen und danach durfte er schon wieder in die Voliere umziehen. Er ist sofort wieder fleißig geflogen, so als ob nichts gewesen wäre.
Wir sind sehr froh, dass wir uns für die Operation entschieden haben und wenn wir sehen, wie Lupo durch das Wohnzimmer fliegt, spielt und lauter verrückte Sachen macht, dann sind wir sicher, dass Lupo durch den Eingriff ein Stück Lebensqualität zurückbekommen hat.
Ich kann nur jedem Welli-Halter empfehlen, eine derartige Operation frühzeitig durchführen zu lassen. Wartet man zu lange, geht es dem Welli möglicherweise schon schlecht, und er verkraftet den Eingriff nicht so gut und hat auch später viel länger damit zu kämpfen. Linktipp: Möchten Sie sich mit mir und anderen Vogelexperten sowie mit Wellensittichhaltern über Vogelkrankheiten austauschen? Dann besuchen Sie das Krankheiten-Forum |
|||
|
Sämtliche Inhalte und Abbildungen auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Bilder-, Video-, Tondatei- und Textdiebstahl werden rechtlich verfolgt. |
|||