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Fotosammlung von Gaby Schulemann-Maier (Birds Online), März 2009 und Mai 2010

Als das Wellensittich-Männchen Ravi Anfang Januar in meine Obhut gelangte, war das Tier schwer krank. In seinem Gesicht wucherte in der Nähe des linken Auges eine riesige Zyste, die mein Tierarzt operativ entfernt hat. Innerhalb des Schädels hatte die Zyste das Auge umwuchert, weshalb keine andere Wahl blieb, als das Sehorgan mit zu entfernen. Es war ohnehin so sehr geschädigt, dass der Vogel auf dem Auge nichts mehr sehen konnte. Ravi hat sich von dem schweren Eingriff sehr rasch erholt, denn glücklicherweise war er vor der Operation von seiner Zyste einmal abgesehen in recht guter körperlicher Verfassung. Obwohl er seit dem Eingriff nur noch ein Auge hat, ist er fröhlich und hat sich problemlos mit seiner Behinderung arrangiert. In meinem Vogelschwarm gehört er zu einem der agilsten Tiere.

Dringende Warnung!

Die auf dieser Seite gezeigten Bilder geben den chronologischen Verlauf der Heilung wieder. Achtung, die Aufnahmen sind teilweise nichts für zarte Gemüter! Ich habe mich bewusst dazu entschlossen, nur die "harmlosen" Bilder aus meiner Sammlung zu zeigen, allerdings könnten auch diese sensible Menschen schockieren. Bitte verlassen Sie diese Seite, wenn Sie den Anblick großer blutiger Wunden nicht vertragen können. Verzichten Sie dann unbedingt darauf, weiter nach unten zu scrollen. Klicken Sie in diesem Fall bitte hier, um zur Startseite von Birds Online zu gelangen.

 

 

 

 

 

 

6. Januar 2009: Ravis Ankunft in meiner Obhut
Ravi am 6. Januar 2009

Ravi am 6. Januar 2009

Ravi am 6. Januar 2009

Diese drei Bilder vom Tag der Ankunft des Vogels zeigen, dass die Zyste sehr groß war und das Auge innerhalb des Schädels bereits verschoben hatte. Am 7. Januar 2009 habe ich Ravi zum Tierarzt gebracht, er wurde stationär aufgenommen und am Morgen des 8. Januar 2009 operiert. Abends konnte ich ihn abholen.

8. Januar 2009: Wenige Stunden nach der Operation

8. Januar 2009: Wenige Stunden nach der Operation

10. Januar 2009: Zwei Tage nach der Operation

10. Januar 2009: Zwei Tage nach der Operation
Es ging Ravi an dem Tag sehr gut und auch die frische Operationswunde hat sich perfekt entwickelt. Deshalb konnte der Vogel zu seinen Gefährten ins Vogelzimmer ziehen und musste nicht mehr im Krankenkäfig ausharren.

11. Januar 2009: Drei Tage nach der Operation

11. Januar 2009: Drei Tage nach der Operation

13. Januar 2009: Fünf Tage nach der Operation

13. Januar 2009: Fünf Tage nach der Operation

16. Januar 2009: Acht Tage nach der Operation

16. Januar 2009: Acht Tage nach der Operation

19. Januar 2009: Elf Tage nach der Operation

19. Januar 2009: Elf Tage nach der Operation

23. Januar 2009: 15 Tage nach der Operation

23. Januar 2009: 15 Tage nach der Operation
Die Schwellung rund um die Operationsnarbe ist inzwischen so weit zurückgegangen, dass die Ohröffnung wieder frei ist. Sie ist als "Loch" rechts neben der Blutkruste zu erkennen.

27. Januar 2009: 19 Tage nach der Operation

27. Januar 2009: 19 Tage nach der Operation
Immer deutlicher ist zu sehen, wie die Operationsnarbe schrumpft, weil die Körperregion nicht mehr geschwollen ist. Außerdem bilden sich neue Federn.

2. Februar 2009: 25 Tage nach der Operation

2. Februar 2009: 25 Tage nach der Operation
Die neuen Federn sind inzwischen so weit nachgewachsen, dass die Ohröffnung von ihnen verdeckt wird.

3. Februar 2009: 26 Tage nach der Operation

3. Februar 2009: 26 Tage nach der Operation
Unter der Kruste hat sich neue Haut gebildet, die Blutkruste hat sich gelöst und wird nur noch von den Federn gehalten, mit denen sie verklebt ist. Immer mehr beginnt sie zu wackeln, wenn der Vogel den Kopf bewegt. Auf dem Foto ist zu sehen, dass die Kruste schon deutlich vom Kopf absteht und nicht mehr mit der neu entstandenen Haut an der Operationsstelle verbunden ist.

4. Februar 2009: 27 Tage nach der Operation

4. Februar 2009: 27 Tage nach der Operation
Durch Kratzen mit dem Fuß und durch das Reiben seines Kopfes an Ästen hat Ravi die Blutkruste weitestgehend entfernt. Nur noch ein kleiner Rest klebt am Gefieder. Die Operationsstelle ist mit junger, robuster Haut bedeckt und rund um den Bereich, an dem sich einst das Auge des Vogels befunden hat, sprießen immer mehr neue Federn.

4. März 2009: 55 Tage nach der Operation

4. März 2009: 55 Tage nach der Operation
Alle Federn sind komplett nachgewachsen und die Wunde ist perfekt verheilt. Von Weitem betrachtet, fällt es kaum auf, dass Ravis linkes Auge fehlt.

21. Januar 2010: Etwas mehr als ein Jahr nach der Operation

21. Januar 2010: Etwas mehr als ein Jahr nach der Operation
Im Januar 2010 bildete sich an der alten Stelle erneut eine Zyste. Sie ist vom Tierarzt punktiert worden, das heißt, er hat die Flüssigkeit mit einer Spritze aus der Kammer gesaugt. Danach ist der Bereich abgeschwollen.

13. März 2010: Circa zwei Monate nach dem Punktieren

13. März 2010: Circa zwei Monate nach dem Punktieren
Erneut hat sich die Zyste mit Flüssigkeit gefüllt. Dieses Mal ist sie stärker gewachsen als beim ersten Mal in diesem Jahr.

24. April 2010: Circa zwei Wochen nach einer weiteren Behandlung

24. April 2010: Circa zwei Wochen nach einer weiteren
Am 8. April 2010 ist die Zyste erneut behandelt worden. Dieses Mal ist sie nicht nur punktiert worden, sondern der Tierarzt hat außerdem Lothagenlösung in das Gewebe injiziert. Diese dunkle Flüssigkeit sollte das Gewebe veröden und so verhindern, dass sich weitere Flüssigkeitsansammlungen bilden. Nachdem der Körper die Lothagenlösung abgebaut hatte, bildete sich ein dunkler Bereich im Gesicht des Vogels, wo zuvor die Zyste gewesen ist. Dieser Bereich ist danach nicht mehr angeschwollen und er hat seine Farbe fast zwei Wochen lang nicht verändert. Ravi scheint keine Schmerzen gehabt oder sich anderweitig durch die Lothagenbehandlung beeinträchtigt gefühlt zu haben.

8. Mai 2010: Rund einen Monat nach der Lothagenbehandlung

8. Mai 2010: Rund einen Monat nach der Lothagenbehandlung
Rund einen Monat nach der Lothagenbehandlung ist der Gesichtsbereich, an dem sich die Zyste befunden hat, abgeschwollen und die Verfärbung ist komplett verschwunden.

 

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