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Achtung: Das Lesen dieses Birds-Online-Kapitels sollte niemals den Gang zum Tierarzt ersetzen!
Aufgrund ihrer Körpergröße, die bis zu drei Millimeter beträgt, kann man Federlinge mit dem bloßen Auge erkennen, sofern man sie zu Gesicht bekommt. Die meisten Arten sind dunkel gefärbt, haben sechs Beine und einen länglichen, schlanken Rumpf. Sie sind sehr lichtscheu und huschen bei Lichteinstrahlung unter das Gefieder, wenn man beispielsweise die Schwungfedern eines betroffenen Vogels auseinander schiebt. Da Federlinge ständig im Gefieder von Vögeln leben, pflanzen sie sich dort auch fort. Sie kleben ihre Eier, die sogenannten Nissen, in Reihen an die Federäste. In ein bis zwei Wochen entwickeln sich aus den Eiern die Larven, die sich innerhalb von rund fünf Wochen zu erwachsenen Federlingen wandeln.
Woran erkennt man einen Befall mit Federlingen?
Erheblich leichter lassen sich die Nissen (Eier) oder die Larven der Federlinge am Vogel beobachten. An den Unterseiten der einzelnen Federn des Großgefieders (vor allem an den Flügeln) sind bräunliche Verfärbungen sichtbar. An den Spitzen sind die einzelnen Federn angefressen, viele weisen in der Mitte sogar Löcher auf.
Behandlung
Als erheblich schonender hat sich das Besprühen des Gefieders mit dem Präparat Exner Petguard erwiesen. Dieses biologische Antiparasitikum ist im Zoofachhandel erhältlich. Es enthält kein Gift, sondern basiert auf Milchsäure. Sie verklebt die Atmungsöffnungen der Federlinge, was die Parasiten ersticken lässt, ohne dem Vogel zu schaden. Bei sämtlichen Antiparasiten-Präparaten, also auch bei Exner Petguard, ist darauf zu achten, dass sie nicht in die Augen oder auf die Schleimhäute der Vögel gelangen dürfen!
Welche Vogelarten sind häufig betroffen?
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