Wellidorf und Birds Online
präsentieren:
Die Welli-Olympiade 2004
Die Aufmerksamkeit der meisten Menschen richtet sich in diesen Tagen
auf Athen, wo hunderte Athleten um olympisches Gold wetteifern. Nahezu
unter Ausschluss der Öffentlichkeit findet parallel zu den
Olympischen Spielen der Menschen in einem winzigen griechischen Dorf
namens Psittaculoniki die Olympiade der Wellensittiche statt. Diese
Ortschaft ist so klein, dass sie nur auf wenigen Landkarten
überhaupt verzeichnet ist. Sie liegt in der malerischen
Landschaft nahe des Flusses Axlos, und es sind nur wenige Minuten
Flugzeit zum Meer - zumindest mit
Wellensittichgeschwindigkeit. Zwischen den Wettkämpfen haben
die gefiederten Athleten somit hin und wieder die Möglichkeit,
am Thermaischen Golf ein wenig auszuspannen.
Wie bei den Menschen fanden unter den Wellensittichen
in aller Welt Vorentscheidungen statt, bei denen sich nur die Besten
der Besten für die Teilnahme an der Welli-Olympiade 2004
qualifizieren konnten. Noch nie in der Geschichte dieses einzigartigen
sportlichen Wettkampfes waren die Athleten dermaßen gut in
Form wie in diesem Jahr. Die Leistungen der Sportler sind geradezu
überwältigend. Deshalb haben sich
das Wellidorf* und Birds Online gemeinsam
das Ziel gesetzt, umfassend über diese phantastischen, durch
Fairness und perfekte Leistungen glänzenden olympischen Spiele
der Wellensittiche zu berichten.
Blick hinter die Kulissen
und ins Trainingslager
Nur selten hat man die Gelegenheit, den Athleten hinter
den Kulissen zuzuschauen. Die Vögel sind mit ihren Teams aus
allen Teilen der Welt angereist und haben für die Teilnahme an
dem sportlichen Wettbewerb größte Strapazen auf sich
genommen. Damit sie bei den einzelnen Wettkämpfen ihr Bestes
geben können, kümmern sich Trainer und
Physiotherapeuten, Mediziner, mentale Coaches, Masseure und vor allem
die besten Kraftfutter-Köche der Welt um die Vögel.
Nach 50 Klimmzügen kommt der Muskelmeister Zappel aus dem Wellidorf*
so langsam ins Schwitzen! Doch er will zeigen was er kann und seine
Motivationstrainerin Frau Schmidt feuert ihn kräftig an, so
dass Zappel das Letzte aus sich rausholt.
Unerbittlich stachelt der dunkelblau gefärbte Trainer Rocky
"Rocker" Rickman, Kanada, seinen Schützling zu
Höchstleistungen an. Im Wettkampf muss der Spagat sitzen, das
weiß auch die Trainingsassistentin, die beim Sportler
für die nötige Spannung in den Beinen sorgt.
Jupiter Vasquez, Mexiko,
erhält kurz vor dem Wettkampf eine Entspannungsmassage von der
Masseurin und Physiotherapeutin seines Teams.
Die Unparteiischen
Sie gehören zu sportlichen
Wettkämpfen wie das Salz in die Suppe: die Schiedsrichter.
Auch in Psittaculoniki sind sie zugegen, um den fairen Ablauf der
Wettkämpfe zu gewährleisten. Manch ein Unparteiischer
tritt übrigens selbst während der Spiele bei dem
einen oder anderen Wettkampf an.
Die ebenso junge wie energische Ringrichterin Himalia
Hernandez-Lopéz aus Spanien zeigt während
der Welli-Olympiade ihr Können im Astturnen und in der
Adlerpantomime.
O. J. Orpheus (Australien), V.
Vivianova (Russland) und P.
Polluxos (Griechenland) auf ihrem Beobachtungsast. Die drei
Schiedsrichter bleiben bei den Bewertungen stets fair.
Die Sportarten
Die einzelnen Disziplinen der Olympiade der
Wellensittiche sind perfekt den körperlichen und mentalen
Fähigkeiten der Vögel angepasst. Neben einem
Vergleich von Muskelkraft und Ausdauer messen sich die gefiederten
Sportler auch in Sachen Balance und Geschicklichkeit bei komplizierten
Bewegungsabläufen miteinander. Deshalb ist die Palette der
unter Menschen weitestgehend unbekannten Sportarten ausgesprochen
vielfältig.
Nistkasten-Kunstturnen
(nur Weibchen zugelassen)
Das Foto zeigt eine eindrucksvolle Darbietung der begnadeten
Kunstturnerin Paula Bigbelly aus den USA mit
elegant gespreizten Steuerfedern. Dem strengen Blick des
Wertungsrichters entgeht hierbei nichts.
Hängehalten
(beide Geschlechter)
Der Akrobatik- und Kreislaufmeisterin Joy aus dem Wellidorf*
läuft das Blut schon längst in den Kopf, doch sie
gibt nicht auf! 20 Minuten hat sie es schon geschafft, an einem Bein
kopfüber zu hängen. Sie ist unschlagbar!
Gutenachtgeschichtenerzählen
(beide Geschlechter)
Bei dieser Disziplin kommt es nicht auf die Qualität der zum
Besten gegebenen Geschichten an, sondern darauf, wie schnell das
federlose Zielobjekt einschläft. Der Wellidorf-Flummi*
steht mit seinem monotonen Gebrabbel bisher an der Spitze.
Eierwenden (nur Weibchen
zugelassen)
Mit schier unglaublicher Präzision und Behutsamkeit setzt Helene
Heckmann, Deutschland, ihren Schnabel ein, um die von den
Spielregeln geforderten Wendemanöver beim Eierwenden in
kürzester Zeit souverän zu absolvieren.
Flaschenaufschrauben
(beide Geschlechter)
Bisher unübertroffen und Meister seines Fachs: Flummi aus dem Wellidorf*.
In Windeseile sind die schwierigsten Schraubverschlüsse
geöffnet. Wer wagt es, Flummi herauszufordern und ihn zu
besiegen?
Adlerpantomime (beide
Geschlechter)
Von überwältigender Intensität und
Glaubwürdigkeit geprägt sind die
Vorführungen der zierlichen Spanierin Himalia
Hernandez-Lopéz in dieser sportlichen Disziplin.
Das Foto zeigt sie bei ihrer virtuosen, ausgesprochen
realitätsgetreuen pantomimischen Imitation eines kirgisischen
Steppenadlers, bei der sogar die Mimik bis ins kleinste Detail stimmig
ist.
Balldrehen (beide
Geschlechter)
Die Teilnehmer dieser Disziplin müssen sich mit dem
Rücken auf den Boden legen und so schnell wie möglich
den Gitterball mit den Füßen rotieren lassen. Mit
270 Umdrehungen pro Minute ist die Wellidorfdame*
Joy bisher ungeschlagene Meisterin.
Turmspringen (nur
Männchen zugelassen)
Der selbstbewusste Athlet Max
Masters aus Großbritannien inspiziert die
Absprungplattform, bevor er seine imposanten Sprungleistungen zur Schau
stellt.
Stangenschrubben (beide
Geschlechter)
Der Putzmeister Bommel, Wellidorf*,
ist seit Jahren unbesiegt, was die Geschwindkeit des Stangenschrubbens
anbelangt. Nicht nur flink ist er, sogar blitzblank sehen die Stangen
danach aus.
Astturnen (beide
Geschlechter)
Ähnlich wie das Reckturnen bei den Menschen ist das Astturnen
eine Disziplin der Welli-Olympiade. Das Foto zeigt die
Ausnahme-Athletin Himalia
Hernandez-Lopéz, Spanien, bei ihrer rasanten
Kür. Sie bewegt sich dabei so schnell, dass kaum eine Kamera
ihre Bewegungen ohne Unschärfe festhalten kann.
Barthaarezupfen (nur
Männchen zugelassen)
Welcher Athlet zupft innerhalb von zehn Sekunden die meisten Barthaare?
Hier ist große Behändigkeit des Schnabels
erforderlich, von schneller Geschwindigkeit ganz zu schweigen. Mit der
richtigen Technik schaffen Großmeister sogar eine Vollrasur.
Das Foto zeigt Flummi aus dem Wellidorf*,
ein hoffnungsvolles Talent in dieser Sportart.
Kunstgehen (beide
Geschlechter)
Wenn man es nicht mit den eigenen Augen gesehen hat, würde man
kaum glauben, dass Wellensittiche ihre Füße so
kunstvoll voreinander setzen können. Ronny Rijk aus den
Niederlanden scheint Knochen aus Gummi zu haben, weshalb er auch bei
diesen olympischen Spielen wieder als Titelfavorit gilt.
Ernstbleiben (beide
Geschlechter)
Flummi und Joy, beide aus dem Wellidorf*,
blicken einander tief in die Augen. Wem gelingt es am längsten
den anderen anzuschauen, ohne dabei zu grinsen oder zu lachen? Noch
haben die beiden Gleichstand, doch bei beiden liegt schon ein leichtes
Grinsen auf dem Gesicht. Wer schafft es zu gewinnen?
Barrentanz (beide
Geschlechter)
Mit Grazie und Anmut wirbelt die durchtrainierte Danielle D'Arabelle,
Frankreich, über den Barren. Ihre Choreographien, die zwischen
Cheerleading und Salsa angesiedelt sind, grenzen mehr an Kunst als an
Sport.
Korkröhren-Heben
(beide Geschlechter)
Dies ist eine wirklich harte Disziplin. Bisher haben es nur wenige
Sportler geschafft, die komplette Korkröhre zu heben. Der
Rekord liegt bei drei Zentimetern! Wird es Joy aus dem
Wellidorf* gelingen, diesen Rekord zu brechen?
Pinguinschieben (nur
Männchen zugelassen)
Beim Pinguinschieben gilt es, ohne Zuhilfenahme der Flügel und
ohne normal zu laufen einen Spielzeugpinguin so schnell wie
möglich über eine Distanz von 30 Zentimetern zu
schieben. Orion Ornello, Italien, gilt als
Titelfavorit in dieser Disziplin.
Wellensittich-Yoga (nur
Männchen zugelassen)
Er ist der Meister des Yogas schlechthin: Bommel aus dem Wellidorf*.
Bewegungen und Verrenkungen jeglicher Art - für Bommel kein
Problem! Das Foto zeigt ihn während einer seiner
legendären Levitationsübungen, die ungeheure
Selbstdisziplin und Willenskraft erfordern.
Marathonpuscheln (nur
Männchen zugelassen)
Hochkonzentriert zeigt sich Oskar Oberdörfler aus der Schweiz
während der letzten 20 Minuten des dreistündigen
Wettbewerbs. Die Assistentin seines Trainers gibt ihm dabei
Hilfestellung, damit er seine beispiellose Leistung bis zum Schluss
beibehalten kann.
Darsteller: wie verlinkt; Rocker, Ronny,
Danielle und Oskar waren Feriengäste des Birds-Online-Schwarms.
*Die Internetseite Wellidorf.de, wie sie im Jahr 2004 existiert hat,
gibt es inzwischen leider nicht mehr.
|