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   Ein gesunder Snack für Ziervögel ist aus Weizenkörnern selbst gezüchtetes Gras. Es enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Minteralstoffe. Das Züchten der zarten Pflänzchen ist denkbar einfach: Weizen, am besten in Bioqualität aus dem Reformhaus oder Drogeriemarkt, wird zunächst in einem Sieb gewaschen und dann für circa vier Stunden in kaltem Wasser eingeweicht. Danach werden die Körner in ein Sieb gegeben, noch einmal durchgespült und dann muss das Sieb in ein Gefäß gehängt werden, damit von unten Luft an die Weizenkörner gelangt. Oben sollte sich eine Abdeckung befinden, damit die Körner nicht mit Staub bedeckt werden. Außerdem keimt Weizen im Dunkeln besser.

Weizengras

Nach einigen Stunden setzt der Keimvorgang ein und es bilden sich nach 24 bis 48 Stunden kleine grüne Pflänzchen. Zwischendurch sollten die keimenden Körner circa alle zwölf Stunden mit kaltem fließendem Wasser gespült werden. Schon nach etwa 48 Stunden kann das zarte Grün verfüttert werden. Wer mag, kann es auch noch ein wenig länger sprießen lassen, also drei bis vier Tage.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Körner nicht schimmeln und dass das Weizengras nicht faulig wird. Nur hygienisch einwandfreies Weizengras sollte Wellensittichen und anderen Ziervögeln als Futter verabreicht werden.

Am besten schneidet man das Gras direkt über den Körnern ab und serviert es auf einem Teller oder unter das Keimfutter beziehungsweise Grünfutter gemischt. Da Weizengras recht schnell vertrocknet, sollten nicht gefressene Reste nach einigen Stunden entfernt werden.

















































 

 
 
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