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Schon lange vor der Ankunft der Europäer wurde Amarant in Südamerika kultiviert. Für die Azteken waren die kleinen Körnchen eines der Grundnahrungsmittel, das ihnen große Mengen Eiweiß lieferte. Die Pflanzen gehören zu den Fuchsschwanzgewächsen, es handelt sich beim Amarant folglich nicht um ein Getreide. Amarantsamen können unterschiedliche Farben haben: gelb, golden, milchigweiß, braun, rot oder schwarz. In Reformhäusern und Bioläden sind meist die goldenen oder milchigweißen Körnchen erhältlich. Da die Stärkemoleküle im Amarant vergleichsweise klein sind, gelten die Körner als besonders leicht verdaulich. Ziervögel wie Wellensittiche oder andere Papageien mögen Amarant entweder gepoppt, gekeimt oder gequollen.
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