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Bauanleitung von Anna Sophie Schmitt
Wie viele andere Wellensittichhalter hat sich auch Anna Sophie Schmitt oft darüber geärgert, dass die meisten handelsüblichen Futternäpfe so konzipiert sind, dass sich rasch eine Schicht leerer Futterspelzen bildet, weshalb die Vögel nur schlecht an die darunter liegenden Körner gelangen können. Die Näpfe sind meist schmal und tief, was den Bedürfnissen der Wellensittiche nicht ideal entgegenkommt. Aus diesem Grunde hat Anna einen flachen und breiten Napf selbst gebaut, der von ihren Vögeln schnell akzeptiert wurde:
Im Folgenden hat sie beschrieben, wie man einen solchen Napf leicht bauen kann.
Man braucht:
- ein Kantholz ca. 25 cm lang, 5 cm breit, 2 cm hoch. Das Holz sollte nicht zu
hart sein (Buche z. B. wäre wegen ihrer Härte ungeeignet, ich habe Kiefernholz verwendet, im Baumarkt gibt es meist sowieso nichts anderes).
- zwei Haken zum Reinschrauben, die man evtl. mit einer Zange etwas aufbiegen muss
- eine Oberfräse
- zwei Schraubzwingen zur Befestigung des Holzes am Tisch
- Sandpapier
- Zange
- Bleistift
- Lineal
So funktionierts:
- Auf das Holz aufmalen, wie groß das Innere werden soll; hierbei außen ca.
0,7 cm bis 1 cm stehen lassen, an den Breitseiten etwas mehr, da dort noch die
Haken befestigt werden müssen (man schleift sowieso automatisch mehr weg,
und der Rand darf nicht zu dünn sein!)
- Das Holz sicher mit zwei Schraubzwingen am Tisch befestigen
- Die Oberfräse so einstellen, dass der Boden dick genug bleibt (bei mir ist
er etwas dicker als einen halben cm)
- Mit viel Gegendruck den markierten Bereich sauber ausfräsen
- Das Holz abschmirgeln
- Die zwei Haken befestigen, dazu die Löcher evtl. anpieksen oder
vorbohren. Man kann die Haken etwas aufbiegen, um sie leichter am Käfiggitter
befestigen zu können.
Tipp:
Da der Boden meist etwas rauh bleibt, sauge ich ihn immer aus, wenn ich den
Käfig reinige. Als Spritzschutz habe ich eine im Schreibwarenhandel erhältliche feste Folie vor den Napf gehängt. (Die ist sehr sinnvoll! ;-) )
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