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  Wellensittichpaare oder eng miteinander befreundete Tiere bekunden einander ihre gegenseitige Zuneigung unter anderem durch die so genannte Partnerfütterung. Meist füttert das Männchen seine Partnerin. Je mehr ein Paar in Brutstimmung gerät, desto häufiger findet die Partnerfütterung statt. Das Weibchen nimmt beim Betteln um Futter mit steigender Brutlust eine zunehmend unterwürfigere Position ein, es macht sich regelrecht klein. Dabei wird der Rücken im Extremfall fast waagerecht gehalten, den Kopf legen die Weibchen weit in den Nacken und der Schnabel wird geöffnet. Dabei geben sie zirpende bis quietschende Geräusche von sich. Manche Weibchen betteln besonders extrem, sie rütteln dann mit dem Kopf, einige geben dabei sogar schrille Piepsgeräusche von sich, die wie eine schlecht geölte Tür klingen.

Der folgende Film zeigt ein Weibchen, das ruckartig mit dem Kopf wackelt dabei aber nicht quietscht: hier klicken (avi mit DivX-Kompression Externer Link, 1,02 MB). In diesem Klangbeispiel ist das quietschende oder zirpende Geräusch eines Weibchens zu hören, das um Futter bettelt.

Bettelndes Wellensittichweibchen

So in sich zusammengesunken, versucht das Weibchen seinen Partner auf die bevorstehende Jungenaufzucht einzustimmen. Die zusammengekauerte Körperhaltung des Weibchens rührt vermutlich daher, dass hierbei ein Jungtier imitiert wird, das um Futter bettelt. Auch dient diese unterwürfige Körperhaltung aller Wahrscheinlichkeit nach zur Beschwichtigung und damit zum Abbau eventuell vorhandener Aggressionen zwischen den Partnern. Die Abbildung oben zeigt ein Weibchen, das in der typischen, kauernden Bettelhaltung vor seinem Männchen steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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