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  Gähnender Wellensittich Nicht nur wir Menschen gähnen, wenn wir müde sind oder unser Körper mehr Sauerstoff benötigt. Vögel haben ebenfalls einen Gähnreflex, der durch Müdigkeit oder durch Sauerstoffmangel ausgelöst wird. Die meisten Vögel schließen beim Gähnen die Augen, wie man es in der Abbildung rechts bei der Sittichdame Rübe sehen kann. Genau wie bei uns Menschen wirkt es bei den Wellensittichen übrigens "ansteckend", wenn ein Schwarmmitglied gähnt. Das haben Forscher inzwischen nachgewiesen, siehe Link Externer Link. Solches Gähnen ist im folgenden kurzen Film zu sehen: bitte hier klicken (avi mit DivX-Kompression Externer Link, 148 kB).

Vögel können noch aus einem weiteren Grund gähnen. Mechanische Reize an einer bestimmten Stelle einige Millimeter unterhalb der Ohröffnung können ein herzhaftes Gähnen auslösen. Es kann zum Beispiel durch Kraulen oder Kratzen herbeigeführt werden.

Gähnender Wellensittich Liegt über diesem Reflexpunkt eine Feder quer, was vor allem während der Mauser mitunter vorkommt, kann dies ein sich ständig wiederholendes Gähnen auslösen, das für die Vögel vermutlich genauso lästig ist wie für uns Menschen ein Schluckauf. Sie versuchen dem ständigen Gähnen entgegen zu wirken, indem sie sich am Reflexpunkt kratzen. Bei diesem Gähnen schließen die Vögel die Augen nicht und sie strecken die Zunge meist recht weit heraus. Dieses wiederholte Gähnen ist auf dem folgenden Film zu sehen, der das Wellensittichweibchen Sara zeigt: bitte hier klicken (avi mit DivX-Kompression Externer Link, 1,00 MB).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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