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  Himalia krault ihren Freund Liriel Bei der täglichen Gefiederpflege können Wellensittiche aus anatomischen Gründen nicht alle Federn ihres Körpers mit ihrem eignen Schnabel erreichen, so liegen zum Beispiel Kopf und Nacken außerhalb ihrer Reichweite. Um die Federn dennoch in Form halten zu können und vor allem während der Mauser dem durch das Federwachstum entstehenden Juckreiz entgegen zu wirken, greifen Wellensittiche gern auf die Hilfe eines Freundes oder ihres Partners zurück.

Gekrault werden ist angenehm Eng befreundete oder miteinander verpaarte Wellensittiche kraulen einander den Nacken, was die Paarbindung beziehungsweise die Freundschaft stärkt und festigt. Die Tiere wechseln sich hierbei ab, denn schließlich will jeder irgendwann in den Genuss einer Kraulmassage kommen.

Möchte ein Wellensittich gekrault werden, richtet er sein Kopfgefieder stark auf und dreht den Kopf so, dass der Partner genau diejenige Stelle besonders leicht erreichen kann, die am meisten juckt oder die gekrault werden soll, siehe Foto rechts.

Suerte krault ihren Freund Ronni Der kraulende Vogel stellt seine Federn rund um den Unterschnabel seitlich ein wenig ab, damit sie ihm nicht im Weg sind. Findet der kraulende Vogel beispielsweise während der Mauser des Partners Federn, die noch in ihren Hülsen stecken, öffnet er diese vorsichtig mit dem Schnabel - eine echte Wohltat für den gekraulten Vogel. Das Kraulen stellt einen wichtigen Bestandteil der sozialen Gefiederpflege dar, die man bei Wellensittichen häufig beobachten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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