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Fühlt sich ein Sittich unwohl, sitzt er teilnahmslos und
aufgeplustert in einer Ecke des Käfigs oder des Freiflugzimmers. Manche
Tiere verstecken sich regelrecht. Kranke Vögel stehen so gut wie nie auf
nur einem Bein, sondern immer auf beiden; oft stehen sie sogar in einer ungewöhnlich
breitbeinigen Stellung. Das Gefieder ist stark aufgeplustert
und die Flügel hängen bei vielen kranken Vögeln
schlaff herunter, die Augenlider sind meist zusammengekniffen ("kleine Augen"). In den
Augen liegt kein Glanz, sie wirken stumpf und der Blick ist leer. Überhaupt wirkt ein
kranker Vogel insgesamt kraftlos und geht jedem Konflikt mit Artgenossen aus dem Weg.
Das Schlafbedürfnis ist erheblich höher als dies normalerweise der Fall ist.
Falls der Vogel darüber hinaus die Nahrungsaufnahme verweigert, ist dies ein weiteres
Alarmsignal und man sollte so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen.
Das folgende Video zeigt ein Wellensittichweibchen, das wegen einer schweren
Erkrankung unter Schmerzen im Bauchraum gelitten hat. Es ist zu sehen, dass
der Vogel stark aufgeplustet ist, insbesondere im bereich des Rückens. Die
Augen sind kaum zu sehen, weil die Lider zusammengekniffen sind. Außerdem
geht der Atem sehr schwer, was am Schwanzwippen zu erkennen ist. Der Vogel
ist kurz nach dem Entstehen der Aufnahme eingeschläfert worden, weil er
leider unheilbar krank gewesen ist.
Film zum Thema
Unwohlsein
(avi mit DivX-Kompression
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