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Home > Wellensittichzucht > Futter vor und während der Brut (Aufzuchtnahrung) | |||
Vor und auch während der Brutphase benötigen Wellensittiche ganz besonders
nährstoffreiche Nahrung, um gesunde Jungtiere großziehen zu könnenund das gleich aus mehreren Gründen.
Futter zur Brutvorbereitung
Auch Sepiaschalen werden im Fachhandel angeboten, sie sollen die Kalkzufuhr der Vögel sicherstellen. Doch in manchen Fällen soll das Benagen und Schlucken von Sepiaschalenteilen bei Wellensittichen zu einer Legenot geführt haben. Ein Zusammenhang zwischen der Schale und der Legekomplikation ist zwar wissenschaftlich noch nicht hinreichend belegt, trotzdem sollte man auf Nummer sicher gehen und lieber während der Zeit, in der ein Weibchen in Brutstimmung ist, auf das Anbieten einer Sepiaschale verzichten. Häufig wird dazu geraten, den Wellensittichweibchen in der Phase der Brutvorbereitung Kalziumtabletten über das Trinkwasser zu verabreichen. Dies ist ohne Absprache mit einem vogelkundigen Tierarzt nicht ratsam, weil eine Überdosierung des Kalziums zu massiven Gesundheitsschäden führen könnte! Außerdem benötigen Weibchen zur Brutvorbereitung nährstoffreiche Frischkost wie Obst, Gemüse und Kräuter neben dem Körnerfutter. Auch Keimfutter gilt als gutes Mittel zur Stärkung eines Weibchens vor der eigentlichen Brut. Ferner ist es empfehlenswert, die Elterntiere schon vor der Brut an das meist feucht verfütterte, eihaltige Aufzuchtfutter zu gewöhnen. Nicht jeder Wellensittich nimmt es sofort an, viele Tiere müssen sich erst an die Konsistenz und den Geschmack dieses Spezialfutters gewöhnen.
Kraftfutter für die Altvögel
Keim- oder Quellfutter sollten auch nicht fehlen, allerdings ist hierbei sehr genau auf die Futterhygiene zu achten. Besonders wichtig ist das sogenannte Aufzuchtfutter, das meist ein spezielles Eifutter ist und das vor dem Verfüttern angefeuchtet wird. Aufzuchtfutter ist in gut sortierten Zoofachhandlungen und bei Online-Futterhändlern erhältlich. Zahlreiche namhafte Firmen wie Quiko, CéDé oder Claus bieten entsprechende Mischungen an. Insbesondere während der ersten Tage der Jungenaufzucht nehmen die Eltern gern feuchtes Futter auf, um damit die ständig hungrigen Jungvögel zu füttern. Das feuchte Futter ist für sie und ihren Nachwuchs leichter verdaulich. Es hat aber den Nachteil, dass der Kot der Nestlinge sehr flüssig ist, weshalb Sie den Nistkasten unbedingt regelmäßig reinigen sollten. Noch besser wäre es, ihn mit Kleintiereinstreu auszulegen, das die Feuchtigkeit recht gut bindet, sofern die Eltern das Einstreumaterial nicht als störend empfinden.
Optimales Futter für die Nestlinge (Küken)
Etwa ab dem vierten oder fünften Lebenstag des Jungtiers mischt die Mutter vorverdaute Körner (aus dem Aufzuchtfutter) sowie frische Kost wie Obst unter die Vormagenmilch. Der Anteil an Vormagenmilch wird in den folgenden Tagen immer geringer und spätestens ab dem zehnten Tag werden nur noch vorverdaute Körner, Obst, Gemüse und Grünfutter an die Jungen verfüttert. Damit die Altvögel die Jungtiere erfolgreich großziehen können, benötigen sie wie bereits weiter oben erwähnt qualitativ hochwertiges Aufzuchtfutter sowie Frischkost. Futterzusätze sind bei einer frischkostreichen Ernährung normalerweise nicht unbedingt nötig. Weil Jungvögel äußerst empfindlich auf ein Überangebot an Vitaminen reagieren, sollte man den Einsatz von Futterzusätzen unbedingt vorab mit einem erfahrenen Züchter oder noch besser mit einem vogelkundigen Tierarzt besprechen. |
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