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Home > Wellensittichzucht > Befruchtete Eier erkennen | ||||||||||||||||
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Unmittelbar nach der Eiablage ist noch nicht zu erkennen, ob ein Ei befruchtet ist oder nicht. Etwa ab dem fünften bis sechsten Bruttag sind bei einem befruchteten Ei feine Blutgefäße von außen sichtbar, die sich im Innern zu bilden begonnen haben. Weil diese Blutgefäße das zuvor durchscheinende Eiklar verdunkeln, wirkt das Ei im Gegenlicht betrachtet ein wenig dunkler als unmittelbar nach der Eiablage.
War das Ei direkt nach der Ablage noch durchscheinend und bei normalem Licht weiß gefärbt, so werden befruchtete Eier im weiteren Verlauf der Brut gleichmäßig dunkler. Sie sehen bei normalem Licht leicht orange oder rötlich aus und lassen das Licht einer Schierlampe kaum mehr durch. Bilden sich hingegen dunkle, unregelmäßige Flecken auf der Schale, ist das Ei zwar befruchtet, der Embryo könnte jedoch abgestorben sein. Torkelt das Ei zudem unnatürlich, sollte man es lieber aus dem Nest entfernen, weil es unter der brütenden Henne platzen könnte. Da ein Ei mit einem abgestorbenen Embryo meist innerlich verfault, ist das, was aus einem solchen Ei austritt, nicht sonderlich appetitlich und schon gar nicht gesund für die Henne und das restliche Gelege.
Bei einem sich normal entwickelnden Ei hört man ein bis zwei Tage vor dem Schlüpfen das Jungtier im Ei rascheln und in regelmäßigen Abständen von innen gegen die Schale picken. Gelegentlich hört man den jungen Vogel auch leise pfeifen. Er nimmt auf diese Weise ersten Kontakt mit seiner Mutter auf, sie antwortet dem Nachwuchs mit leisen Pfiffen und ermutigt ihn so, sich aus dem Ei zu kämpfen. Man spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten Stimmfühlungslauten.
Unbefruchtete Eier bleiben
während der gesamten Brutzeit klar und durchscheinend. Einige von ihnen
trocknen aus. Man erkennt solche Eier sofort daran, dass
sie wie Stehaufmännchen torkeln, siehe Film (avi mit DivX-Kompression |
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