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  Markierte Eier Um bei der Zucht von Wellensittichen nicht den Überblick zu verlieren und das Zucht- bzw. Nachweisbuch korrekt führen zu können, sollte man die Eier markieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn man einer brütenden Henne die Eier einer Artgenossin unterlegt.

Finden Sie ein neues Ei im Nistkasten einer Henne, markieren Sie es mit einem weichen Filzschreiber. Wählen sie dafür bitte unbedingt einen ungiftigen Stift, weil sie sonst das ungeborene Jungtier vergiften könnten, denn die Eischale ist durchlässig für Giftstoffe! Numerieren Sie die Eier eines Geleges aufsteigend durch und notieren Sie, wann welches Ei gelegt wurde. Anhand dieser Liste können Sie die voraussichtlichen Schlupftermine berechnen, die im Durchschnitt 18 Tage nach der Eiablage sein sollten. Schlüpft aus einem Ei nach mehr als 20 Tagen kein Jungtier, sollten Sie es vorsichtshalber aus dem Nest entfernen, weil der Embryo eventuell abgestorben sein könnte. In solchen Fällen kommt es leicht zu einer Fäulnis im Ei, es könnte explodieren und das restliche Gelege oder bereits geschlüpfte Jungvögel mit Krankheitserregern infizieren.

Pflegen Sie gleich mehrere Zuchtpaare, sollten Sie die Eier der einzelnen Hennen am besten nicht nur numerieren, sondern auch mit einem Kürzel für die Eltern versehen. Fällt beispielsweise eine Henne aufgrund von Krankheit oder Tod aus, könnten Sie die Eier einer anderen Henne unterlegen, die Jungvögel später jedoch nicht richtig zuordnen, wenn nicht sämtliche Eier ein Elternkürzel tragen würden. Dies würde dazu führen, dass Sie Ihr Zuchtbuch nicht ordnungsgemäß führen könnten, was unbedingt zu vermeiden ist.

 
 
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