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Nahezu jeder Vogelhalter, der mindestens zwei Wellensittiche pflegt,
irgendwann mit dem Gedanken, seine Vögel brüten zu lassen. Die
Aufzucht der Jungen stellen sich viele überaus spannend vor - und das
ist sie zweifelsohne. Aber das Züchten von Wellensittichen
ist nicht ganz so leicht, wie mancher Vogelhalter glauben mag.
Auch ist es nicht jedem erlaubt, Papageienvögel zu züchten.
Zwar gehören Wellensittiche nicht zu den laut Washingtoner Artenschutzabkommen
geschützen Spezies (CITES). Dennoch
ist es verboten, sie in freier Wildbahn, also in Australien, zu fangen
und von dort aus ins Ausland zu bringen. Angesichts der großen
Bestände domestizierter Wellensittiche würde vermutlich
ohnehin niemand ernsthaft auf diese Idee kommen.
Trotzdem müssen alle in Deutschland gehaltenen Wellensittiche nachweislich in Gefangenschaft gezüchtet worden sein, weshalb man den Tieren eine Art "Personalausweis" am Körper anbringt: den Fußring. Mit Hilfe der Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf diesen Ringen lässt sich von den Behörden die Herkunft jedes Vogels genau zurückverfolgen und weit ihn somit als legale Nachzucht aus. Solche "offiziellen" Fußringe bekommt erhält man jedoch nur, der eine behördliche Zuchtgenehmigung besitzt. Weshalb man eine solche Genehmigung benötigt, wie man sie erlangt, wo man die Ringe beziehen kann und wie man als Züchter vorgeht, um gesunde Nestlinge großziehen zu lassen, darüber informiert diese Rubrik von Birds Online.
Wenn Sie wissen möchten, nach welchen Kriterien Wellensittiche ihre Partner auswählen, was für das Züchten der Tiere durchaus nicht unwichtig ist, können Sie Infos zu diesem Thema in einem entsprechenden Kapitel in der Birds-Online-Rubrik "Verhalten der Wellis" nachlesen. |
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