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  Schmalblättriges Weidenröschen Zu den Nachtkerzengewächsen gehören die Weidenröschen (Epilobium spp.), von denen etliche Arten an Wellensittiche verfüttert werden dürfen. Am weitesten verbreitet ist das Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium), aber auch das Bergweidenröschen (Epilobium montanum, siehe Foto rechts) kommt relativ häufig vor. Mit ihrer Höhe von bis zu 1,4 Metern sind die Pflanzen weithin sichtbar. Vor allem auf Brachland und an Waldrändern sind Weidenröschen zu finden. Die Blütezeit der Weidenröschen liegt zwischen Juli und Oktober.

Unmittelbar nachdem eine Blüte verblüht ist, bilden sich an der Pflanze die schotenähnlichen Samenstände aus, die bei Wellensittichen und anderen Ziervögeln gleichermaßen beliebt sind. Zu erkennen sind die Weidenröschen vor allem an ihren rosa Blüten und an den Samenständen, die nach dem Erreichen der Reife aufplatzen. Ihre vier Rippen biegen sich dann nach hinten und verändern ihre Farbe von grünlich bis hin ins gelblich-bräunliche, je trockener sie werden. Die feinen Samen sind behaart und werden ähnlich wie die "Fallschirme" des Löwenzahns vom Wind davongetragen.

Schmalblättriges WeidenröschenAm liebsten fressen Wellensittiche die Samenstände direkt von der Pflanze. Werden die Weidenröschen jedoch zu welk, nehmen Ziervögel sie nicht mehr so gern als Futter an. Es empfiehlt sich daher, Weidenröschen nur in kleinen Mengen zu sammeln beziehungsweise den Vögeln nur eine kleine Portion zu servieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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