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Wer seinen Vögeln Frischkost servieren möchte, dem stellt sich rasch die Frage, wie er sie darreichen soll: klein geschnitten oder gehackt auf einem Teller, in einem Napf oder in größere Stücke geschnitten und dann irgendwie am Käfig befestigt? Der goldene Weg existiert in diesem Zusammenhang nicht, man kann die Frischkost auf die eine Weise genauso gut reichen wie auf die andere. Es hängt einerseits von der Vogelart sowie von der Vorliebe der jeweiligen Individuen ab, wie es die Tiere am liebsten mögen. Sehr wichtig ist hingegen, die nötige Hygiene einzuhalten. Frischkost selbst schimmelt vor allem im Sommer vergleichsweise schnell. Kleben Frischkostreste an dem Gegenstand, mit dessen Hilfe die Nahrung serviert wird, muss eine gründliche Reinigung erfolgen. Hierzu finden Sie auf dieser Seite einige Tipps. Näpfe und Teller Da beispielsweise frisches Obst viel Zucker enthält und oft recht saftig ist, lagert sich auf dem Boden des Napfes oder des Tellers eine klebrige Schicht ab. Diese muss unbedingt bei der täglichen Reinigung gänzlich entfernt werden. Deshalb sind für das Servieren von Frischkost vor allem Edelstahlnäpfe besonders gut geeignet, weil man sie leicht reinigen kann und sich der Saft nicht in feine Risse in der Oberfläche setzen kann, wie es bei Kunststoffnäpfen oft der Fall ist. Der ideale Frischkostnapf ist übrigens rund geformt, denn in Ecken und Kanten setzen sich oft Saft- und Fruchtfleischreste ab, die man nur schwer entfernen kann, wenn sie einmal eingetrocknet sind. Auch normale glasierte Keramikteller oder Tonuntersetzer eigenen sich bestens für das Servieren klein geschnittener Frischkost, weil sie sich ebenso leicht reinigen lassen wie Edelstahlnäpfe. Um Teller oder Näpfe gründlich zu reinigen sowie auf ungiftige Weise zu desinfizieren, kann man sie über Nacht in Essigwasser legen und am nächsten Morgen heiß abspülen. Oder man gibt sie in die Geschirrspülmaschine. Wichtig ist auf alle Fälle, dass Näpfe und Teller nach dem Reinigen einmal gründlich durchtrocknen, um Krankheitserreger wie Trichomonaden, die nur in Wasser und Flüssigkeitsfilmen auf den Oberflächen dieser Fütterungsgegenstände überleben können. Bezugsquellen für Edelstahlnäpfe sind beispielsweise Futter-Spatz Edelstahl-Fruchtspieße Leider sind die Edelstahl-Fruchtspieße mitunter schwierig zu beschaffen, außerdem sind sie nicht ganz billig. Es gibt im Handel zudem verchromte Spieße, die aber mit der Fruchtsäure reagieren und zu einem Anlaufen der Früchte führen. Besser ist dann eher die Verwendung von Acrylspießen, die jedoch ebenfalls nicht ganz billig sind. Ich empfehle, mit einer Suchmaschine zum Beispiel nach "Edelstahl Fruchtspieß" oder "Acryl Fruchtspieß" zu suchen, dann finden sich einige Treffer. Achtung, bei manchen Händlern sind die Spieße nicht immer sofort lieferbar. Klemmen und Clips Diese Kunststoff-Clips und auch Wäscheklammern sollte man über Nacht in Essigwasser einweichen, um sie zu reinigen. Mitunter verkleben die Kunststoff-Halterungen mit Obst, das sich nur schwer lösen lässt. In diesen Fällen sorgen Gebissreiniger-Tabletten für Abhilfe. Metall-Clips aus Edelstahl und auch die Kunststoff-Clps lassen sich problemlos in der Geschirrspülmaschine reinigen. Eine Bezugsquelle für Kunststoff-Clips (Clipit-Halter) ist Futtermittel Hungenberg Viel zu gefährlich: Salatkugeln "Meine Wellensittiche fanden die Kugel auch sehr interessant. Durch die vergrößerte Öffnung an der oberen Seite (Einfüllöffnung) ist mein Jamy dann allerdings innen in der Kugel gelandet und kam alleine nicht mehr raus." | |||
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