![]() | |||
| Home > Artgerechte Ernährung > Allgemeine Themen > Lagerung des Futters | |||
Damit das Vogelfutter seine gesunden Inhaltsstoffe so lange wie möglich behält, sollte man es kühl und trocken lagern. Wer nur wenige Wellensittiche oder Ziervögel hält, dürfte mit den Pappschachteln der Futterhersteller bestens bedient sein. Sofern man jedoch einen kleinen bis mittelgroßen Sittichschwarm pflegt, empfiehlt es sich, loses Futter in etwas größeren Mengen bei Spezialfutterhändlern oder im gut sortierten Zoofachgeschäft zu kaufen. Dieses lose Futter lagert man für einige Wochen am besten in dichten Behältern. Ganz luftdicht sollten sie jedoch nicht sein, da Futter immer eine gewisse Grundfeuchtigkeit enthält. Kann diese nicht entweichen, weil der Behälter völlig luftdicht abschließt, kann es zu Schimmelbildung kommen. Bei mir haben sich in Bezug auf die Lagerung große Plastikdosen mit Schraubdeckel bewährt. Ebenfalls bestens geeignet zum Lagern von Saaten und Körnern sind Waschmittelboxen. Für die vielerorts erhältlichen Öko-Waschmittelbaukästen kann man nicht nur Nachfüllbeutel mit Waschmittel kaufen, sondern meist auch solide Plastikboxen, die in Drogerien nur ein paar Euro kosten. Bitte benutzen Sie nie eine vormals mit Waschmittel befüllte Box zum Lagern Ihres Vogelfutters, da die Saaten den Geruch - und sehr wahrscheinlich auch den Geschmack - des Waschmittels annehmen! Zum Aufbewahren von Leckerbissen, Feinsämereien und Kräckern eignen sich Einfrierdosen (siehe Abbildung oben rechts). Derlei geschlossene Behälter haben den Vorteil, dass sich eventuell mit einer Futtersorte eingeschleppte Schädlinge nicht auf sämtliche Sämereien und Körner in Ihrem Vorratsschrank ausbreiten können. Kontrollieren Sie das Futter in den einzelnen Dosen regelmäßig auf einen Schädlingsbefall. Sollte das Futter sonderbar riechen oder gar verklebt sein, könnte dies auf einen Befall mit Stärke fressenden Schädlinge hindeuten. Solche Tierchen sammeln sich meist am Boden der Futterdose. Befallenes Futter sollten Sie komplett wegwerfen und den Behälter heiß auswaschen sowie desinfizieren. Eine sehr gute Lagerungsmethode ist in Jutesäcken oder Papiertüten, in denen der Luftaustausch gewährleistet ist. An einem trockenen, kühlen Ort gelagert, kann sich so im Futter kein Schimmel ausbreiten. Aber derlei Säcke und Tüten haben den Nachteil, dass sich viele Schädlingsarten ungehindert ausbreiten können. Eine weitere sinnvolle Lagerungsart für Futter ist das Einfrieren. Im Tiefkühlschrank bleibt nicht nur unsere Nahrung länger frisch. Auch Vogelfutter lässt sich bei Minusgraden hervorragend lagern. Wenn Sie nur wenige Vögel halten, aber dennoch gern beim Spezialfutterhändler größere Mengen ihres Lieblingsfutters einkaufen, sollten Sie dieses unbedingt im Tiefkühlschrank aufbewahren. | |||
| Sämtliche Inhalte und Abbildungen auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Bilder-, Video-, Tondatei- und Textdiebstahl werden rechtlich verfolgt. | |||